Unser Team

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Ressource

Als ausgebildeter Dirigent interessiert sich der Komponist Amir Shpilman für die Körperlichkeit der Musik. Er arbeitet daher oft im Theaterbereich und auch mit Tänzern, Designern, visuellen Künstlern, Dichtern, Schriftstellern und Wissenschaftlern zusammen, um seine musikalischen Ideen zu verwirklichen. Er hat ein besonderes Interesse an chaotischen Formen als künstlerisches Mittel. Shpilman verantwortete den deutschen Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas Breslau für Sinfonieorchester und großen Chor am Ufer der Oder und arbeitete u.a. schon mit dem Ensemble Intercontemporain (Paris), Maxim Gorki Theater (Berlin), International Contemporary Ensemble (New York), Ensembles Meitar und Nikel (Tel Aviv), Interface (Frankfurt), Ensemble Mosaik und LUX: NM (Berlin), AuditivVokal (Dresden) zusammen.  

Marie Bues ist Regisseurin und seit Oktober 2013 gemeinsam mit Martina Grohmann Künstlerische Leiterin des Theater Rampe Stuttgart. Seit 2008 inszeniert sie als freie Regisseurin unter anderem am Theater Basel, Residenztheater München, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Saarbrücken. Am Theater Rampe legt sie einen Schwerpunkt auf Gegenwartsdramatik und experimentelle zeitgenössische Theaterpraxis. Weitere Infos: www.theaterrampe.de 

Ariel Cohen, in Westmassachusetts, USA, geboren, absolvierte ein Bachelorstudium in Englisch und hat einen Masterabschluss in Tanz. Seit 2010 lebt sie in Berlin und arbeitet als freie Tänzerin  u.a. mit Tino Sehgal, Micha Purucker, Nir de Volff, dem Dance Theater Karine Jost und Joshua Monten zusammen. Zudem unterrichtet sie Pilates und hat verschiedene Lehraufträge in Tanz, Choreografie, Anatomie und Kinesiologie. Seit 2011 tanzt Ariel Cohen immer wieder für backsteinhaus produktion. Hier wirkte sie bei den Stücken Absent, a piece of cake, paradies fluten und How to sell a murderhouse mit. 

Naoto Hieda ist ein japanischer Künstler. Er erhielt einen Bachelor of Engineering vom Tokyo Institute of Technology (Japan) und einen Master of Engineering von der McGill University (Kanada). Sein Forschungsinteresse gilt dem algorithmischen und prozeduralen Ausdruck, der eine Brücke zwischen Neurodiversität, digitalen Medien und analoger Fabrikation schlägt. Seine Arbeiten wurden bei Miraikan (Japan), Works/San Jose (USA), Favoriten Festival (Deutschland), Never Apart (Kanada) und Seoul Art Space Geumcheon (Korea) präsentiert. Er ist Empfänger eines Stipendiums des danceWEB-Programms (Österreich, Mentor Tino Sehgal) und eines Stipendiums der Pola Art Foundation (Japan). Seit 2019 ist er Diplom II-Student an der Kunsthochschule für Medien Köln (Deutschland).

Yair Kira ist ein Bildender Künstler und Produktdesigner, der sich mit funktionalem Design und konzeptuellen Kunstwerken beschäftigt. Seinen bereits dritten akademischen Abschluss – als Produktdesigner – hat er an der UdK Berlin erworben. Aufgrund seiner großen Erfahrung im Umgang mit neuen Technologien nimmt Kira sich die Freiheit, unerwartete und neue künstlerische Ansätze als experimente zu erkunden, und nutzt seine vielfältigen Kenntnisse, um interdisziplinäre, zeitgenössische Kunst zu schaffen. Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Europa gezeigt. Er ist für den German Design Award 2019 nominiert.

Kerstin Wiehe gründete und leitet k&k kultkom. Als Publizistin und Kulturmanagerin für Experimentelle Kulturformate und Kulturelle Bildung sind ihre Arbeitsschwerpunkte kulturelle Projekte die schnittstellen-, genre- und grenzüberschreitend ausgerichtet sind. Die Initiierung von interdisziplinären Prozessen und den damit zusammenhängenden Veränderungen in den Strukturen und Denkansätzen sind ebenfalls integraler Bestandteil ihrer Arbeit. Sie forscht und arbeitet u.a. zum Thema experimentelle interdisziplinäre Kunstformen und neue Formen des Lernens und Lehrens im Kontext künstlerischer Praxis. Sie lehrt an verschiedenen Universitäten. Kerstin ist selber Sängerin.

Robert Löw ist Experimentalphysiker und forscht an der Universität Stuttgart zu den Grundlagen der Quantenphysik. Neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit hat Robert Löw in den letzten 20 Jahre mehrere Mitmach-Ausstellungen zu physikalischen Themen realisiert, ein Schülerlabor aufgebaut und diverse Projekte in Kunstmuseen durchgeführt.